< Wie weit fällt der Heizölpreis? Beim Kauf am Tief von 2016 orientieren!
29.04.2020 12:25 Alter: 353 days
Von: info@heizoel24.de (HeizOel24)

Zurück zur Öl-Normalität: Sinkende Bestandsaufbauten und Heizölpreise


Die Ölpreise am Weltmarkt könne sich von Dienstag auf Mittwoch deutlich festigen. Die Lagerbestandsaufbauten in den USA fielen entsprechnd der wöchentlichen API-Erhebung weniger hoch als erwartet aus und machen Hoffnung auf ein bisschen mehr Normalität im Marktgefüge. Die Inlandspreise für Heizölzeigen eine relative Schwäche und steigen weit weniger kräftig, als es die Börsenbewegung vermuten lässt. Aufschläge von 0,2 Cent bzw. Rappen je Liter gegenüber gestern können dem Abwärtstrend nichts anhaben. Die Verbrauchernachfrage nach Heizöl stieg gestern unter dem Eindruck sinkender Preise erneut sprunghaft.

 

Die neuesten Lagerbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) konnten gestern positiv überraschen. Mit einem Wochenzuwachs von 14,4 Mio. Barrel steigen sie zwar immer noch rasant, aber nicht so stark wie im Vorfeld befürchtet. Die im Frühjahr viel beachteten Benzinbestände sanken sogar leicht und verbuchten ein Minus von einer Million Barrel. Auch wenn der Weg noch weit ist, wertete der Markt das Ergebnis der wöchentlichen Erhebung als ersten Schritt zur Normalisierung. Besonders der Juni-Kontrakt auf US-Rohöl (WTI), der am Montag erneut die Tendenz zeigte, ins Negative zu stürzen macht einen Satz nach oben. Nach zwischenzeitlich nur noch zehn Dollar im Wochenverlauf notiert er aktuell über 40 Prozent höher bei gut 14 Dollar. Wichtig ist nun, dass die für gewöhnlich stärker beachteten DOE-Lagerbestandsdaten heute Nachmittag die API-Erhebung bestätigen.

 

Auch am Inlandsmarkt glätten sich die Wogen allmählich. Während börsenindizierte Preisabschläge in den letzten Wochen häufig nur mit Verzögerung und in unzureichender Höhe auf dem hiesigen Markt ankamen, geht es nun in die andere Richtung. Rechnerisch ergeben sich aus den Börsengewinnen bis zu 1,2 Cent bzw. Rappen mehr je Liter Heizöl. In der Praxis reagieren die Heizölnotierungen in der DACH-Region kaum. Mit einer Teuerung von durchschnittlich nur 0,2 Cent bzw. Rappen je Liter klammert der Inlandsmarkt das Weltmarktgeschehen weitgehend aus und die steigenden Ölpreise schlagen kaum auf die Endverbraucherpreise durch. Eine erfreuliche Tendenz, die sich in den nächsten Tagen und Wochen noch verstärken dürfte. - ok

 

HeizOel24-Tipp: Mit der kostenlosen HeizOel24-App wird´s persönlich! Hinterlegen Sie individuelle Preislimits für eine Benachrichtigung oder verwalten Sie Ihren Heizöltank mit meX – dem smarten Füllstandsassistenten von HeizOel24. 29.04.2020

Börsendaten:

    Mittwoch 29.04.2020 - 12:25 Uhr   Schluss Vortag 28.04.2020   Veränderung zum Vortag  
  Rohöl
Brent Crude
 
  21,44 $
pro Barrel
 
  20,98 $
pro Barrel
 
  +2,19%    
  Gasöl       203,00 $
pro Tonne
 
  194,25 $
pro Tonne
 
  +4,50%    
  Euro/Dollar       1,0857 $       1,0820 $       +0,34%
(etwas fester)
 
  USD/CHF       0,9733 CHF       0,9745 CHF       -0,12%
(konstant)
 
  Deutschland       48,55 €       48,34 €       +0,43%    
  Österreich       60,82 €       60,91 €       -0,14%    
  Schweiz       63,87 CHF       63,54 CHF       +0,52%    

 

4-Wochen-Prognose
Rohöl   konstant  
Heizöl   fallend  

alle Angaben ohne Gewähr